Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte

Seit 2013 veranstaltet die Landesstelle für Frauenbildung einmal jährlich den Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte. Ziel dieses Treffens ist der Austausch zu wichtigen Themen der Gleichstellungsarbeit. Darüber hinaus soll die Vernetzung unter den sächsischen Frauen*-, Männer*- und Gleichstellungsprojekten gestärkt werden, die dezentral in Städten und Gemeinden wichtige Arbeit leisten.

Zielgruppe sind Mitarbeiter*innen in sächsischen Frauenprojekten, Gleichstellungsinitiativen, Organisationen mit den Tätigkeitsfeldern Frauenförderung, Diversity, Menschenrechte, Antidiskriminierung oder Interessensvertretung.

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2017

2017 fand der 5. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte im Haus der Vereine in Frankenberg in Kooperation mit dem Frauennetzwerk Mittelsachsen statt. Thema des Zukunftstag war Frauen*projektarbeit im ländlichen Raum Sachsens. Dazu konnten mit Prof. Beetz von der Hochschule Mittweida und Nicole Thies von DaMigra zwei versierte Referent*innen zu den Themen Vereinsarbeit im ländlichen Raum und Arbeit von und für geflüchtete Frauen* gewonnen werden. Diese Themen konnten in Arbeitsgruppen weiter diskutiert und auch die Bereiche Nachwuchsgewinnung, Generationenwechsel und Öffentlichkeitsarbeit vertieft werden. In der Dokumentation zum 5. Zukunftstag können Sie die wichtigsten Ergebnisse nachlesen.

2016

2016 fand der 4. Zukunftstag der Sächsischen Frauen*- und Gleichstellungsprojekte im FrauenBildungsHaus Dresden statt. An diesem Tag stellte Karin Luttmann das neue sachsenweite Veranstaltungsportal „GenderKalender“ vor, das an diesem Tag online geschaltet wurde. Dieser digitale Veranstaltungskalender bietet seit Juni 2016 die Möglichkeit, Veranstaltungen im Bereich Gleichstellung und Chancengleichheit von Frauen und Männern, Diversity, Frauen- und Männerbildung oder Antidiskriminierung online zu stellen, um so breiter Zielgruppen zu erreichen und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Die Präsentation des GenderKalenders können Sie hier nachlesen.  Alle interessierten Einrichtungen sind eingeladen, beim  GenderKalender mitzumachen. Hier geht es zum GenderKalender. Die Dokumentation des 4. Zukunftstages können Sie hier nachlesen oder herunterladen.

2015

2015 fand der 3. Zukunftstag Sächsischer Frauenprojekte in der Lila Villa in Chemnitz statt und hatte den Schwerpunkt „Politische Rahmenbedingungen und Ressourcen der Gleichstellungsarbeit in Sachsen“ . Zu Beginn stellte Karin Luttmann die aktuelle Fördersituation im Freistaat Sachsen dar. Am Nachmittag wurden in einem kreativen und kritischen Prozess konkrete Handlungsempfehlungen zu verschiedenen Themen erarbeitet. Konkrete Fragen und Wünsche an die Landespolitik werden der Gleichstellungsministerin des Freistaats Sachsen, Petra Köpping, übergeben. Die Dokumentation finden Sie hier.

2014

2014 fand der Zukunftstag unter dem Titel „Und sie bewegt sich doch?! 25 Jahre ostdeutsche Frauenbewegung – Rückblicke und Ausblicke“ in der Frauenkultur in Leipzig statt. Die heutigen Frauenprojekte in Sachsen gründen auf eine reiche Tradition, denn bereits in der DDR der 1980er Jahre gründeten sich zahlreiche informelle Frauengruppen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Situation der Frauen in der staatsozialistischen Gesellschaft kritisch auseinandersetzten. Diese Gruppen bildeten die Basis für die Mobilisierungen von Frauen in der Umbruchszeit 1989/90. In den 1990er Jahren entstand dann eine bunte Landschaft aus Frauenprojekten. Doch was ist aus den damals formulierten Zielen und Ansprüchen geworden? Wo und wer ist die nächste Generation, die die Projekte weiterträgt? Nach einem Impuls-Vortrag der Historikerin Jessica Bock zur Geschichte sächsischer Frauenprojekte, tauschten sich die Teilnehmerinnen über diese Fragen in einem World Café aus. Die Dokumentation finden Sie hier.

2013

2013 fand eine Zukunftswerkstatt mit 13 verschiedenen Frauenprojekten in Dresden statt. Nach einer Stärken- und Schwächenanalyse der Arbeit in den einzelnen Projekten und der Gleichstellungsarbeit in Sachsen, hatten die Teilnehmerinnen in einer Utopiephase die Möglichkeit Ideen für die zukünftige Arbeit der sächsischen Frauenprojekte und –vereine zu entwickeln. Nach der Utopiephase wählten die Teilnehmerinnen die Ideen, die ihnen besonders wichtig erschienen, aus und arbeiteten in Gruppen an der Umsetzung ihres gewählten Projekts. Durch diese Netzwerkarbeit entstanden Synergieeffekte, die im kommenden Jahr fortgeführt werden konnten. Die Dokumentation finden Sie hier.

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